Was für zwei spannende Tage! Auch in diesem Jahr waren wir mit voller Power auf den metering days dabei. Rund 1.200 Besucher:innen, 78 Sprecher:innen und 86 ausstellende Unternehmen haben die Veranstaltung zu einem Hotspot für Smart Metering, Digitalisierung und die Zukunft der Energiebranche gemacht, und unser Team war mittendrin.
Bei intensiven Gesprächen mit Fachleuten, Innovator:innen und Vordenker:innen der Energiezukunft konnten wir zahlreiche Einblicke gewinnen und auch unsere Software-Lösungen präsentieren. Auch in diesem Jahr war unser Geschäftsführer Dr. Thomas Goette wieder auf der Bühne mit dabei mit der Frage: „Pflichtvisu – Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet?“
Sein Statement zum Event und der aktuellen Situation beim Smart Meter Rollout:
„Dass über 260 Netzbetreiber beim Smart Meter Rollout in Deutschland bisher kein einziges Gateway im Feld haben, ist das Ergebnis nicht klar definierter Konsequenzen. Das Zusammenspiel von Bundeswirtschaftsministerium (BMWE) als Gesetzgeber und Bundesnetzagentur als Kontrolleur funktioniert nicht, wenn den Kontrollierten nicht klar ist, was passiert, wenn sie die 20-Prozent-Quote nicht erfüllen, also quasi „bei Rot über die Ampel gehen“.
Flehend als BMWE-Vertreterin die Hände zum Himmel strecken und ausrufen „Reden Sie doch mit uns“, löst keine Probleme. Das Smart Grid in Deutschland bleibt dysfunktional, wenn es einen Flickenteppich beim Rollout gibt. Hier fehlen Spielregeln und Anreize – wie bei kleinen Kindern.
In ähnlicher Form gilt dies auch für das Zusammenspiel von grundzuständigen und wettbewerblichen Messstellenbetreibern. Und zwar in beide Richtungen. Den einen (wMSB) wieder aus der Gleichung streichen zu wollen, um wieder „Ruhe ins Netz“ zu bekommen, dient weder Wettbewerb, Innovation noch der Rollout-Dynamik insgesamt. Helfen würden eindeutige Verantwortlichkeiten und klare Konsequenzen. Bei beidem können Bundeswirtschaftsministerium und Bundesnetzagentur offensichtlich nachsteuern, nur bitte pragmatisch und lösungsorientiert.“
Umso wichtiger ist es, dass Themen wie intelligente Messysteme, smarte Netze und digitale Innovationen weiter vorangetrieben werden. Und auch in diesem Jahr konnten gemeinsam auf den metering days wichtige Impulse gesetzt werden.
Ein großes Dankeschön an ZVEI Services für die jedes Jahr aufs Neue spannende Veranstaltung. Wir nehmen jede Menge Energie und Inspiration mit und freuen uns jetzt schon auf die metering days 2026 und die kommenden Entwicklungen in der Energiebranche!⚡



