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2021

Unbewusstes Sparen: Transparenz für mehr Klimaschutz

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Ein transparenter Energieverbrauch lässt uns automatisch nachhaltiger handeln – das hat eine Studie vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) herausgefunden. Ursächlich hierfür ist der direkte Bezug zwischen Verbrauch und Kosten, der uns z.B. durch unterjährige Verbrauchsabrechnungen deutlich gemacht wird. Aber welche psychologischen Faktoren stecken dahinter und warum sind die Lösungen von GreenPocket deshalb gleich doppelt nachhaltig wirksam?

Bisher werden Stromkosten bei den meisten Verbrauchern einmalig am Ende des Jahres abgerechnet. Das bringt den Vorteil mit sich, dass der Stromzähler nur einmal im Jahr vom Versorgungsunternehmen abgelesen werden muss. Aber welche Vorteile würde eine unterjährige Verbrauchsinformation dem Verbraucher bieten? Eine Studie des ZEW hat nun die Wirksamkeit unterjähriger Verbrauchsabrechnungen untersucht und den psychologischen Effekt, der zum nachhaltigeren Handeln führt, bestätigt.

Wissen führt zu Veränderung im Verbrauchsverhalten

In einem Experiment bearbeiteten Studierende eine Sehaufgabe am Bildschirm, für die sie als Erleichterung die Bildschirmhelligkeit erhöhen konnten. Zuvor wurde ihnen gesagt, dass sie den Stromverbrauch entweder sofort oder später bezahlen müssten. Der Verbrauch der Gruppe, die zur sofortigen Zahlung angewiesen wurde, war nach Bearbeitung der Aufgabe 14% geringer als bei der Gruppe, die später zahlen durfte. Sie verzichteten somit häufiger auf den helleren Bildschirm. Es zeigt sich, dass der sogenannte „Gegenwartsfokus“ eintritt, indem die direkten Kosten eine viel größere Rolle spielen als die späteren Kosten. Je näher der Verbrauch und die Abrechnung zeitlich zusammenfallen, desto klarer lassen sich Rückschlüsse auf einzelne Verhaltensweisen schließen, die dann automatisch entsprechend angepasst werden.

Kein Nice-to-have, sondern ein Must-do

Unterjährige Verbrauchsabrechnungen und Transparenz über den Energieverbrauch sind aber längst nicht mehr nur ein „nice-to-have“: Im Zuge der Digitalisierung und dem Verbau intelligenter Messsysteme bei Verbrauchern mit über 6.000 kWh/Jahr können Verbrauchsdaten per Fernauslesung kontinuierlich übermittelt werden und verpflichten Messstellenbetreiber zur Bereitstellung einer Software, die die Daten einsehbar macht. Darüber hinaus sieht die Energieeffizienz-Richtlinie (EED) ab dem 01.01.2022 vor, dass Verbraucher monatlich (zumindest in den Heizperioden) vom Messdienstleister oder Wohnungsverwalter über ihren Verbrauch informiert werden. Ziel der Richtlinie ist es, den CO2-Verbrauch zu senken.

Nachhaltig agieren durch Sensibilisierung

Indem Privatnutzer durch die Lösungen von GreenPocket jederzeit die Möglichkeit haben, ihren Energieverbrauch und die daraus entstandenen Kosten transparent einzusehen, werden der oben beschriebene Effekt aktiv unterstützt und gleichzeitig alle gesetzlichen Verpflichtungen erfüllt. Veränderungen im Verbrauch können direkt festgestellt und mit dem Verhalten in Zusammenhang gebracht werden. Aber auch Unternehmen können mit der individuellen Berichtsfunktion der Energiemanagement-Software über die monatlichen Abrechnungen hinaus regelmäßig überprüfen, wie viel Energie verbraucht wurde. Die Verbraucher werden so automatisch in ihrem Verhalten sensibilisiert. Über das „unbewusste“ Stromsparen durch diese Sensibilisierung hinaus gibt die Software Energiespartipps und Maßnahmenvorschläge, die zusätzlich zu Energieeinsparungen führen. Und die eingesparte Energie reduziert nicht nur die individuellen Kosten, sondern trägt auch maßgeblich zu einer allgemeinen Reduzierung der CO2-Emissionen bei. Somit sorgen die Lösungen von GreenPocket gleich mehrfach dafür, dass Energie effizienter genutzt und nachhaltiger im Sinne des Klimaschutzes gehandelt wird.

Es können also auch scheinbar kleine Veränderungen zu etwas Großem beitragen – und ganz im Sinne unserer Mission helfen wir dabei, durch transparentes Energiemanagement das Bewusstsein der Verbraucher zu stärken und individuelle Vorteile zu generieren.

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marketing@greenpocket.de
* Für eine leichtere Lesbarkeit verwenden wir für Personengruppen das generische Maskulinum ("Benutzer", "Kunden" etc.). Selbstverständlich sind aber ausdrücklich alle Geschlechteridentitäten gemeint.